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Das Autorenprofil ist der Kern von StoryForge. Der chapter-writer lĂ€dt es nach dem Chapter Writing Brief als Pflicht-Kontext, bevor er ein Wort schreibt. Ein technisches Gate gibt es dafĂŒr nicht: Existiert noch kein Autor, schlĂ€gt new-book lediglich vor, zuerst create-author zu nutzen. Ohne Profil fĂ€llt die Prosa auf den generischen KI-Stil zurĂŒck. Das Profil verhindert, dass dein Text so klingt.
Ein Autorenprofil ist keine Marketing-Persona. Es ist ein Satz von Parametern, der bestimmt, wie Prosa auf Satz-, Absatz- und Dialogebene gebaut wird. Die QualitÀt deines Buchs hÀngt direkt an der QualitÀt deines Profils.
Ein Profil besteht aus zwei Teilen:
~/.storyforge/authors/{slug}/: das Profil profile.md mit Frontmatter und Stilbeschreibung, dazu Referenzmaterial.~/.storyforge/db/authors.db: verbotene Phrasen, wiederkehrende Tics, Don'ts und Style Principles. Der Prosa-Hook und der Manuscript-Checker lesen sie von dort. Der Chapter Writing Brief fĂŒhrt unter banned_phrases nur Buchregeln, flache Don'ts, Tics und Katalog-Tells. Backtick- und Kursiv-Don'ts sowie Style Principles erreichen den chapter-writer ĂŒber get_author.
vocabulary.mdist reine Referenz. Der Hook liest diese Datei nicht. Verbotene Phrasen legst du mitwrite_author_banned_phraseoderadd_vocabulary_entryan, siehe Writing Discoveries.
KI-Modelle haben einen Default-Stil: glatte Eleganz, abstrakt-poetische Nomen, wenig Satzvariation, Dialogbeats statt Subtext. Dieser Default klingt in jedem Genre gleich. Der Voice-Checker nennt das âAI-Tells".
Autorenprofile sind die GegenmaĂnahme:
Der chapter-writer lĂ€dt nach dem Brief das Profil. Schreibt er oder du eine draft.md, prĂŒft der PostToolUse-Hook den Text gegen die Autoren-Banlist. Details zum Hook stehen auf der Seite Technische Details.
Autorenprofile liegen auĂerhalb des Plugin-Verzeichnisses und ĂŒberleben so Plugin-Updates:
~/.storyforge/authors/{slug}/
âââ profile.md # Frontmatter und Stilbeschreibung
âââ vocabulary.md # Referenz: bevorzugte Wörter, Signature Phrases
âââ studied-works/ # Analysen aus study-author
â âââ analysis-{buch-slug}.md
âââ examples/ # eigene Beispieltexte (optional)
~/.storyforge/db/authors.db # Writing Discoveries (author_discoveries)
/storyforge:create-author fragt die Werte ab und legt die Datei an. Ein Beispiel:
---
name: "Maja Sundberg"
slug: "maja-sundberg"
created: "2026-04-24"
updated: "2026-04-24"
primary_genres: ["contemporary", "mystery", "literary-fiction"]
narrative_voice: "third-limited"
tense: "past"
tone: ["melancholic", "atmospheric", "terse"]
sentence_style: "varied"
vocabulary_level: "moderate"
dialog_style: "naturalistic"
pacing: "slow-burn"
themes: ["memory", "loss", "the-sea-as-character"]
influences: ["Jon Fosse", "Siri Hustvedt", "Per Petterson"]
avoid: ["purple-prose", "info-dumps", "deus-ex-machina"]
author_writing_mode: "outliner"
native_language: "sv"
preferred_writing_language: "sv"
---
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
name, slug |
Anzeigename und Verzeichnisname |
primary_genres |
Genres, in denen der Autor schreibt |
narrative_voice |
first-person, third-limited, third-omniscient oder second-person |
tense |
past oder present (bei Memoir-Autoren auch gemischt) |
tone |
zwei bis vier Werte aus der Liste von create-author: sarcastic, dark-humor, atmospheric, lyrical, terse, warm, cold, irreverent, earnest, melancholic, playful, intense, detached, intimate (bei Memoir eine eigene Liste) |
sentence_style |
short-punchy, long-flowing, varied oder minimalist |
vocabulary_level, dialog_style |
Vokabular-Niveau (simple, moderate, advanced, archaic) und Dialogstil (naturalistic, stylized, minimal, heavy) |
pacing |
slow-burn, tension-driven, breakneck oder literary |
themes, influences, avoid |
Themen, literarische Vorbilder, was dieser Autor nie macht |
author_writing_mode |
outliner, plantser oder discovery, siehe Writing Modes |
native_language, preferred_writing_language |
siehe Sprachfelder |
Weitere Felder, die update_author schreiben darf: pen_name, bio, website, social_media, mood, voice und die vier quantitativen Ziele dialog_ratio_target, fragment_ratio_target, single_line_paragraph_ratio_target und avg_sentence_length_target. study-author setzt Letztere aus dem analysierten Text, author-check nutzt sie statt seiner allgemeinen Standardwerte. Memoir-Autoren haben zusÀtzlich subject_position, relationship_to_material und off_limits.
Andere Felder weist update_author ab, damit niemand beliebige SchlĂŒssel ins Frontmatter schmuggeln kann.
author_writing_mode steuert, welchen Weg new-book und book-conceptualizer vorschlagen und wie ausfĂŒhrlich plot-architect arbeitet. Pro Buch lĂ€sst sich der Modus ĂŒberschreiben, wirksam ist der Override aber nur an manchen Stellen. Alles Weitere steht unter Writing Modes.
Bei Memoir-Autoren fragt create-author mit den Begriffen Structured, Accumulative und Discovery statt Outliner, Plantser und Discovery Writer. Beim Speichern ĂŒber update_author werden diese Begriffe case-insensitiv auf die kanonischen Werte normalisiert: Structured wird zu outliner, Accumulative zu plantser, Discovery bleibt discovery. Im Profil steht danach der kanonische Wert, den auch alle anderen Skills kennen. Eine Eingabe, die keiner dieser Begriffe ist, wird unverĂ€ndert gespeichert.
Nach dem Frontmatter folgt freie Prosa. Das Tool create_author legt dafĂŒr drei Abschnitte mit Platzhaltertext an: ## Writing Style, ## Signature Techniques und ## Voice Notes. Diese fĂŒllst du von Hand oder ĂŒber study-author. Weitere Abschnitte wie ## Narrative Approach, ## Tone & Atmosphere, ## Strengths, ## Deliberate Imperfections oder ## Influences & Comparable Authors sind eine Empfehlung (die Datei templates/author-profile.md im Plugin zeigt sie), die du bei Bedarf selbst ergĂ€nzt. Je konkreter die Beschreibung, desto besser der Output:
## Signature Techniques
- **Objekt-als-Emotion:** GefĂŒhle werden nie benannt, sondern an Objekten
sichtbar (der Kaffee wird kalt, der SchlĂŒssel schneidet in die Hand).
- **Weather-as-Chorus:** Das Wetter kommentiert die Szene, nie reine Kulisse.
Die Writing Discoveries eines Autors liegen in der Tabelle author_discoveries der Datenbank authors.db. Es gibt drei Typen:
| Typ | Inhalt | Wirkung |
|---|---|---|
donts |
verbotene Phrasen und Muster | Hook meldet als block |
recurring_tics |
wiederkehrende Tics, aus fertigen BĂŒchern gesammelt | Hook meldet als block oder warn, je nach Markierung |
style_principles |
positive Stilmuster, bevorzugte Wörter | wird nicht gescannt, sondern von chapter-writer und chapter-reviewer ĂŒber get_author geladen |
get_author liefert sie unter writing_discoveries. EintrÀge, die mit write_author_discovery angelegt werden, können eine Herkunft (Buch, Datum), genres, universal und ein example tragen.
| Weg | Wirkung |
|---|---|
write_author_banned_phrase(author_slug, phrase, reason) |
legt einen donts-Eintrag in der Form `phrase` â Grund an, ohne Herkunft. Der Hook sucht die Phrase als reinen Teilstring, siehe unten. |
add_vocabulary_entry(author_slug, entry_type, text, source) |
banned wird zu donts (flacher Eintrag, mit Beugung und Wortgrenze), preferred und phrase werden zu style_principles |
write_author_discovery(author_slug, section, text, book_slug, ...) |
schreibt in recurring_tics, style_principles oder donts; optional mit example, genres, universal; bei einem Memoir-Buch ohne example und ohne Namen einer Person aus dem Buch |
/storyforge:chapter-voice-harvest |
ĂŒbernimmt bestĂ€tigte Stimmmuster aus deinen Review-Korrekturen als style_principles mit Genre-Scope; nie als donts oder recurring_tics |
/storyforge:harvest-author-rules |
ĂŒbernimmt Erkenntnisse eines fertigen Buchs |
/storyforge:study-author |
schreibt Stilmuster aus analysierten Texten |
Alle Wege sind idempotent: Ein Eintrag mit identischem Text wird nicht doppelt angelegt.
add_vocabulary_entryspeichert den Text unverÀndert. Ein ganzer Satz ergibt ein Muster in SatzlÀnge, das praktisch nie trifft. Trage kurze Phrasen ein.
create_author legt zusĂ€tzlich bei der Erstellung sofort 19 Standard-Wörter aus dem Anti-Pattern-Katalog (siehe Anti-Pattern-Katalog) als donts an; sie wirken ab diesem Moment wie jede andere flache Phrase und zĂ€hlen im Manuscript-Checker als author_vocab_violation. vocabulary.md fĂŒhrt diese Wörter nicht mehr auf, nur noch einen Verweis auf die Datenbank. SchlĂ€gt das Schreiben in die Datenbank fehl, bleibt der Autor trotzdem angelegt; die Antwort von create_author trĂ€gt dann ein warning-Feld mit der Anweisung, die Wörter per add_vocabulary_entry nachzutragen.
Verbotene Phrasen (donts) können in vier Formen vorliegen. Wie genau gesucht wird, hÀngt von der Form ab, und damit vom Weg, auf dem der Eintrag entstand:
| Form (Weg) | Wirkung im Hook |
|---|---|
flache Phrase ohne Backticks und Fettdruck, zum Beispiel delve / delve into (add_vocabulary_entry mit banned, Migration aus vocabulary.md) |
wird an / in Aliase zerlegt, KlammerzusÀtze wie (metaphorical) werden entfernt. Einzelwörter treffen Beugungen und beginnen an einer Wortgrenze. |
Backtick-Eintrag, zum Beispiel `delve` â Grund (write_author_banned_phrase) oder `\bthe (room|silence) received\b` |
enthĂ€lt der Text Regex-Zeichen, gilt er als regulĂ€rer Ausdruck, sonst als einfacher Teilstring ohne Beugung und ohne Wortgrenze, GroĂ- und Kleinschreibung egal |
kursive Beispielphrase, zum Beispiel *The room received it.*, in einem Eintrag mit Verbots-Hinweis (Never, Avoid, nie, kein und Àhnlich) |
wird als Text gesucht, aber nur im Fenster vor einem Empfehlungs-Marker (Render, Replace, Instead:, â und Ă€hnlich), Satzzeichen am Ende werden abgeschnitten. Dieses Fenster gilt im Hook genauso wie im Manuscript-Checker. |
Zeile mit fettem Titel, aber ohne Backtick und ohne kursive Beispielphrase nach einem Verbots-Hinweis, zum Beispiel **word** (Anmerkung) |
steht der Fettdruck am Anfang der Zeile, erzeugt der Bold-Title-Fallback aus dem Text zwischen den Sternchen ein Literal, ein Einzelwort mit Beugung und Wortgrenze wie bei einer flachen Phrase, eine Mehrwortphrase exakt mit Wortgrenzen; stehen im Titel AnfĂŒhrungszeichen-Phrasen, werden nur diese gesucht; ein Zusatz hinter dem Fettdruck, wie die Klammer-Anmerkung im Beispiel, gehört nicht zum Titel und bleibt auĂen vor |
Der Bold-Title-Fallback greift nur, wenn die Zeile direkt mit dem Fettdruck beginnt. Steht davor noch anderer Text, etwa Avoid **word** entirely, erkennt ihn der Fallback nicht, und der Eintrag bleibt wirkungslos. Das betrifft auch Bullets, die aus einer vocabulary.md migriert wurden und dabei ihren Fettdruck behalten haben: Steht der Fettdruck am Anfang, wirkt so ein migrierter Eintrag jetzt wie eine flache Phrase, steht er nicht am Anfang, bleibt er wirkungslos. PrĂŒfe solche EintrĂ€ge mit get_author und lege sie bei Bedarf als flache Phrase oder Backtick-Eintrag neu an.
Der Unterschied zwischen den ersten beiden Zeilen ist wichtig:
delve findet delved, delving und delves (bei Wörtern auf stummes e wird der Stamm ohne e genommen) und trifft nicht mitten im Wort, redelve zÀhlt also nicht. Mehrwortphrasen und Wörter mit Bindestrich werden exakt gesucht.write_author_banned_phrase schreibt, ist ein reiner Teilstring: `delve` trifft delve und redelve, aber nicht delving. `thing` trifft auch something. Willst du Wortgrenzen oder Beugungen, schreibst du einen Regex, zum Beispiel `\bthing\b` oder `\bdelv(e|ed|es|ing)\b`.Alle Treffer von donts haben die Stufe block.
Wiederkehrende Tics (recurring_tics) sind Bullets mit fettem Titel, der die scannbare Phrase in AnfĂŒhrungszeichen trĂ€gt:
- **Vague-noun "thing" als Fallback** â "doing a thing with his hand" sofort konkretisieren.
- **"count" als Zeitmarker-Tic** â *for a count of X* â Max. 2â3 pro Kapitel.
Der Hook nimmt die gequoteten Phrasen aus dem Titel, andernfalls Muster aus dem Text des Bullets. Standard ist block. Steht [warn] oder [advisory] im Bullet, wird der Fund nur gemeldet. Ein Zusatz wie Max 2 per chapter, Max 2â3 pro Kapitel oder Max einmal pro Kapitel erlaubt bis zu so viele Treffer je Kapitel. Das Limit wird auf die LĂ€nge des aktuellen Entwurfs im VerhĂ€ltnis zur Ziel-Wortzahl des Kapitels skaliert, ein halb fertiger Entwurf darf also entsprechend weniger Treffer haben. Der Manuscript-Checker wendet dieselbe Unterscheidung an: Ein [warn]-Tic bekommt dort das Gewicht medium statt high, und ein Kapitel, das die erlaubte Zahl an Treffern nicht ĂŒberschreitet, erzeugt keinen Fund. Anders als beim Hook, der die LĂ€nge des Entwurfs gegen die Ziel-Wortzahl skaliert, prĂŒft der Checker das Limit je vollstĂ€ndigem Kapitel.
Style Principles werden nicht maschinell geprĂŒft. Sie sind narrative Anweisungen: chapter-writer wĂ€hlt je Szene drei passende Principles aus, zitiert deren example und setzt sie um. EintrĂ€ge mit genres gelten nur in BĂŒchern, die mindestens eines dieser Genres haben. EintrĂ€ge ohne genres gelten ĂŒberall, mit universal immer. Bei Memoir-BĂŒchern gilt zusĂ€tzlich das Genre-Tag memoir: EintrĂ€ge mit diesem Tag wirken in Memoir-BĂŒchern des Autors und nicht in dessen Fiction-BĂŒchern. Ob die Principles im Entwurf wirklich vorkommen, prĂŒft /storyforge:author-check.
| Quelle | Prosa-Hook | Manuscript-Checker (Kategorie) |
|---|---|---|
donts, flache Phrasen |
block | author_vocab_violation |
donts, Fettdruck am Zeilenanfang ohne Backtick/Kursiv (Bold-Title-Fallback) |
block | author_vocab_violation |
donts, Backtick und Kursiv |
block | author_rule_violation |
donts, Zitat in AnfĂŒhrungszeichen mit Verbots-Hinweis |
nein | author_rule_violation (nur vor einem Empfehlungs-Marker) |
recurring_tics |
block oder warn, mit Kapitel-Limit | writing_discovery_violation, Gewicht high oder bei [warn] medium, mit Kapitel-Limit pro Kapitel |
style_principles |
nein | nein |
Globale Shape-Bans (anti-ai-patterns.md, Abschnitt 11, sechs Regex-Muster) |
warn, fĂŒr jeden Autor | global_shape_violation |
Globale AI-Tell-Wörter (anti-ai-patterns.md, Abschnitt 1) |
warn, fĂŒr jeden Autor (Kategorie ai_tell) |
ai_tell_violation |
Globale Muster warnen nur (Hook) oder gelten als advisory (Checker). Willst du eines hart blockieren, trÀgst du es als Backtick-Regex in die donts des Autors ein.
Maschinell durchgesetzt werden aus Abschnitt 11 nur die Zeilen, die exakt mit **Banned shape:** beginnen. Das sind sechs: ZĂ€hl-und-Kommentier-Fragmente (11.1), Satz als Geschoss (11.2), Raum als EmpfĂ€nger (11.3), Wirtschafts-Metaphern (11.4), Körperteil-Handlungsmacht (11.6) und RĂŒckwĂ€rts-Verneinungsschleifen (11.7). Die Varianten Banned shape (trust-split) und Banned shape (density) sowie 11.5, 11.8 und 11.11 bis 11.13 haben keinen geladenen Regex. Der chapter-humanizer deckt sie zum Teil mit eigenen Dichteregeln und UrteilsprĂŒfung ab, siehe Quality System.
FĂŒr die Durchsetzung zĂ€hlt nur die Datenbank, nicht vocabulary.md. Hast du verbotene Wörter in einer solchen Datei, ĂŒbertrĂ€gt scripts/migrate_vocabulary_to_db.py die Banned-Words-Abschnitte in die Datenbank (Vorschau ohne Flag, --execute schreibt, wiederholbar). Siehe Technische Details.
Welcher Autor zu einem Buch gehört, findet der Hook zuerst ĂŒber die Zeile - **Author:** Name in der Buch-CLAUDE.md. Der Name wird zum Slug umgewandelt, und die Klammer-Anmerkung dahinter wird ignoriert:
| Anzeigename | Slug |
|---|---|
| Ethan Cole | ethan-cole |
| Ursula K. Le Guin | ursula-k-le-guin |
Fehlt diese Zeile oder die Datei, fĂ€llt der Loader auf das Feld author: im Frontmatter der Buch-README.md zurĂŒck. Dort steht bereits der Slug selbst, ohne Umwandlung. create_book_structure schreibt dieses Feld bei jedem neu angelegten Buch, auch wenn kein Autor ĂŒbergeben wurde; in diesem Fall bleibt es leer und zĂ€hlt wie eine fehlende Angabe.
Die CLAUDE.md-Zeile schreibt kein Werkzeug: Die Vorlage der Buch-CLAUDE.md enthĂ€lt unter Book Facts nur POV, Tense, Genre und Writing Mode, und init_book_claudemd ĂŒbergibt keinen Autor. Du kannst sie trotzdem von Hand ergĂ€nzen, etwa im Abschnitt Book Facts; der Loader sucht sie in der ganzen Datei, nicht nur dort, und sie hat Vorrang vor dem Feld in der README.md. Fehlen beide Quellen, gibt es keine Autoren-Banlist. Fehlt authors.db oder schlĂ€gt die Abfrage fehl, gilt der Autor ebenfalls als ohne EintrĂ€ge, bei einem Abfragefehler schreibt der Hook eine Notiz nach stderr.
Der Hook lĂ€uft als PostToolUse, also nachdem die Datei geschrieben ist. Ein Fund der Stufe block fĂŒhrt im Modus strict zu Exit-Code 2: Die Meldung geht an Claude zurĂŒck, und Claude muss den Fund beheben, bevor es weiterschreibt. Im Modus warn (linter_mode: warn im Frontmatter der Buch-CLAUDE.md) werden Blocker nur ausgegeben, und zwar fĂŒr das ganze Buch, nicht fĂŒr einzelne Muster. Mehr dazu: Technische Details und Konfiguration.
Ist ein Muster fĂŒr ein einzelnes Buch zu scharf, entfernst du den Eintrag aus den Writing Discoveries des Autors, statt den Modus des Buchs zu lockern.
/storyforge:study-author <datei> [autor-slug] analysiert eigene oder fremde Texte (PDF, EPUB, DOCX, TXT, MD) und ĂŒbertrĂ€gt Stilmuster ins Profil. Dateien ĂŒber 50 MB lehnt der Skill ab. Bei Texten ĂŒber 200.000 Wörtern wird nicht abgelehnt: Dann analysiert er eine Stichprobe aus Anfang, Mitte und Ende. Der Skill verfeinert ein bestehendes Profil. Gibt es noch keines, verweist er zuerst auf create-author, weil ein Profil aus einem einzigen fremden Werk dessen Signatur zu eng kopieren wĂŒrde.
Der Ablauf im Fiction-Modus:
analysis-{buch-slug}.md, warnt der Skill vor doppelten Discoveries.## study-author: Positive Markers der Genres des Autors und seinen tone-Werten stellt der Skill eine Checkliste zusammen. Erst nach deiner BestĂ€tigung beginnt die Analyse.studied-works/analysis-{buch-slug}.md.update_author, gefundene Stilmuster als style_principles, wiederkehrende Eigenheiten als recurring_tics, zu meidende Muster ĂŒber write_author_banned_phrase. Bewusste Eigenheiten aus dem Abschnitt âDeliberate Imperfections" speichert der Skill als style_principles, ausdrĂŒcklich nicht als recurring_tics, weil Tics durchgesetzt werden. Widerspricht ein neuer Fund einem bestehenden, fragt der Skill nach.Im Memoir-Modus analysiert der Skill deine eigenen Texte (TagebĂŒcher, Briefe, alte BlogeintrĂ€ge), um die unverstellte Stimme herauszuarbeiten, und ĂŒberspringt das Profil-Gate.
FĂŒr Autoren, die vor der Checkliste studiert wurden, holt /storyforge:backfill-style-principles <autor-slug> positive Muster aus den vorhandenen Analysedateien nach. Der Skill ist idempotent. Mit /storyforge:migrate-source-genres ergĂ€nzt du fehlende Genre-Tags.
Du kannst beliebig viele Profile haben:
~/.storyforge/authors/
âââ maja-sundberg/
âââ maja-sundberg-thriller/ # anderer Rhythmus fĂŒr Thriller
âââ test-voice/ # Experimentier-Profil
Pro Buch wird ein Autor gewĂ€hlt: der Slug im Feld author des Buch-Frontmatters, den create_book_structure immer schreibt, oder die Zeile - **Author:**, die du bei Bedarf in der Buch-CLAUDE.md ergĂ€nzt und die Vorrang vor dem Frontmatter-Feld hat. Ein Autor lĂ€sst sich mit /storyforge:delete-author samt seinen Writing Discoveries entfernen. Der Skill weigert sich, solange noch BĂŒcher auf ihn verweisen, auĂer du erzwingst es.
| Feld | Ebene | Zweck |
|---|---|---|
native_language |
Autor | Muttersprache (ISO 639-1), bestimmt die Sprache der ErklÀrungen im chapter-proofreader |
preferred_writing_language |
Autor | Standard-Schreibsprache, Fallback wenn das Buch keine Sprache hat |
language |
Buch | Schreibsprache des Buchs, hat Vorrang |
Beispiel: Ethan Cole schreibt meist auf Englisch (preferred_writing_language: en), seine Muttersprache ist Deutsch (native_language: de). Der Proofreader prĂŒft nach englischen Regeln und erklĂ€rt Fehler auf Deutsch. FĂŒr bestehende Profile setzt du die Felder mit update_author(slug, "native_language", "de").
StoryForge bringt unter reference/craft/anti-ai-patterns.md einen Katalog typischer AI-Tells mit. Er dient dreifach:
chapter-humanizer und der voice-checker messen Texte daran.create_author ĂŒbernimmt bei der Erstellung 19 Wörter aus Abschnitt 1 direkt in die donts des neuen Autors (ohne navigate, das in navigation/navigator falsch anschlagen wĂŒrde); die avoid-Liste im Frontmatter bekommt dabei drei feste, generische Standardwerte (purple-prose, info-dumps, deus-ex-machina) und bleibt vom Katalog unabhĂ€ngig.Der Katalog gilt nur fĂŒr BĂŒcher auf Englisch (Sprache aus language im README-Frontmatter des Buchs); fĂŒr andere Sprachen entfallen die Katalog-Treffer.
Typische Tells: abstrakte GefĂŒhls-Nomen (âtapestry of feelings"), Reise-Metaphorik, Hedging (âit's worth noting"), gleiche SatzanfĂ€nge in Folge, Therapie-Sprache (âheld space"), Symphonie-Metaphern, auffĂ€llig eloquente Teenager, Beats ohne Funktion und zu saubere Szenenenden.
tone und die anderen Stilfelder sind grob. Die Genauigkeit entsteht in den Prosa-Abschnitten: âmelancholisch, nordisch kĂŒhl, das Meer als dritte Figur" schlĂ€gt ein bloĂes melancholic.donts bleibt dem Hook nur der globale Katalog. Fange mit den Phrasen an, die dich in deinen EntwĂŒrfen stören.chapter-voice-harvest lernt schon wĂ€hrend des Schreibens aus deinen Korrekturen; nach jedem Buch zusĂ€tzlich harvest-author-rules laufen lassen, damit Erkenntnisse im nĂ€chsten Buch durchgesetzt werden.like, thing oder way haben legitime Verwendungen. Als Backtick-Eintrag trifft `thing` sogar mitten in something. Besser als Tic mit [warn] und Kapitel-Limit anlegen, oder als Regex mit Wortgrenze (`\bthing\b`)./storyforge:author-check zeigt, ob die positiven Stilmuster im Entwurf ankommen.Der Chapter Writer produziert generischen Text mit Wörtern wie delve oder tapestry, obwohl ein Profil existiert.
Mögliche Ursachen:
CLAUDE.md noch die README.md liefern einen Slug: Die Zeile - **Author:** ... fehlt (kein Werkzeug schreibt sie automatisch) und das Feld author: im README-Frontmatter ist leer oder fehlt.~/.storyforge/authors/{slug}/ ĂŒberein.vocabulary.md, aber nicht in den Writing Discoveries. Die Datei wird nicht gelesen. Migriere sie oder trage die Phrasen mit write_author_banned_phrase ein.~/.storyforge/db/authors.db fehlt oder ist nicht lesbar./hooks.`delve` findet delving nicht). Lege einen Regex oder einen flachen Eintrag an.Mit get_author(slug) siehst du, welche writing_discoveries tatsĂ€chlich gespeichert sind.
Die Meldung lautet etwa Banned by author voice, die Phrase gehört aber zur gewollten Stimme. Entferne den Eintrag aus den Writing Discoveries, oder setze fĂŒr das Buch linter_mode: warn als Notfall-Override.
Bei langen Passagen rutscht mehr durch. Der Hook meldet nur Musterfunde, der voice-checker bewertet zusÀtzlich Strukturen. Schreibe szenenweise und lass nach jeder Szene bei Bedarf den voice-checker oder den chapter-humanizer laufen.