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StoryForge liefert 16 Genre-Definitionen mit und erlaubt freies Mischen. Ein Buch kann ein bis drei Genres kombinieren, new-book bietet bei der Auswahl entsprechend eine bis drei an. Jedes Genre ist ein README mit den Leitplanken für Konventionen, Tropes, Strukturen und Anti-Patterns. Die Skills laden das README jedes Genres des Buchs, um Konzept, Plot und Kapitel daran auszurichten.
Reale Bücher sitzen fast immer zwischen Genres. Das Mixing-System ist genau dafür gebaut.
Bei Memoir-Büchern sind Genres thematische Tags (zum Beispiel Memoir einer Krankheit oder eines Ortes) und keine Plot-Konventionen.
Eigenständige Genres, die allein funktionieren. Die Längenangaben stammen aus dem jeweiligen README und sind Richtwerte:
| Genre | Typische Länge (Wörter) |
|---|---|
horror |
70.000 bis 100.000 |
fantasy |
90.000 bis 150.000 |
sci-fi |
80.000 bis 120.000 |
thriller |
70.000 bis 100.000 |
mystery |
70.000 bis 100.000 |
romance |
70.000 bis 110.000 |
drama |
80.000 bis 120.000 |
literary-fiction |
80.000 bis 100.000 |
historical |
90.000 bis 130.000 |
contemporary |
70.000 bis 100.000 |
supernatural |
80.000 bis 110.000 |
kinderbuch |
400 bis 1.500 (Vorlesegeschichte), 8.000 bis 30.000 (Kinderroman für 6 bis 10 Jahre) |
maerchen |
400 bis 3.000, Kunstmärchen auch länger |
lgbtq ist kein eigenständiges Genre, sondern ein Modifikator, der LGBTQ+-Figuren, Beziehungen und Themen in jedes Basis-Genre bringt. Länge und Struktur richten sich nach dem Basis-Genre. Das README betont vollständig ausgearbeitete Figuren, Vielfalt innerhalb der Community, Recherche oder Sensitivity-Beratung bei fremder Erfahrung, Found Family und den gesellschaftlichen Kontext der Epoche.
Vordefinierte Kombinationen mit eigenen Konventionen:
dark-fantasy: Fantasy-Welt mit der moralischen Ambiguität und Atmosphäre des Horrors. Typische Länge 100.000 bis 150.000 Wörter. Zu den Konventionen gehören: Moral ist nicht binär, Konsequenzen sind dauerhaft, die Welt ist feindlich, Magie hat einen Preis, Gewalt ist nicht glamourös, Erlösung ist möglich, aber nicht garantiert.paranormal-romance: Romance mit paranormalem Partner. Typische Länge 80.000 bis 120.000 Wörter. Die Romanze muss ihr Happy End (HEA oder HFN) verdienen, die paranormale Natur schafft bedeutsame Hindernisse, beide Partner handeln aktiv, und die Regeln der paranormalen Welt wirken auf die Beziehung. Subgenres sind unter anderem Vampir-, Werwolf- und Gestaltwandler-Romance, Geister-Romance, Paranormal Fantasy Romance und Dark Paranormal Romance.Jedes eingebaute Genre liegt als README.md unter {plugin_root}/genres/{genre}/, eigene Genres unter ~/.storyforge/genres/{genre}/. Alle 16 Dateien folgen derselben Vorlage:
# Fantasy
## Overview
## Characteristics (Tabelle: Tone, Pacing, POV, Typical Length, Chapter Length, Structure)
## Key Conventions
## Common Tropes (Use Wisely)
## Anti-Patterns (Avoid)
## Recommended Story Structures
## Subgenres
## Example Authors & Works
## Genre-Mixing Notes
## study-author: Positive Markers
Der Abschnitt ## study-author: Positive Markers listet positive Stilmuster, auf die study-author beim Analysieren eines Texts dieses Genres achtet, siehe Autorenprofile. Der Abschnitt ## Genre-Mixing Notes beschreibt, wie das Genre mit anderen zusammenspielt.
Mit list_genres siehst du alle Genres, mit get_genre(name) liest du ein README.
Ein Buch kombiniert bis zu drei Genres im Feld genres des Buch-Frontmatters. Typische Kombinationen:
| Kombination | Beispiel |
|---|---|
| horror + supernatural | klassischer Gespensterroman |
| fantasy + romance | High-Fantasy-Romanze |
| mystery + contemporary + literary-fiction | literarischer Krimi in der Gegenwart |
| sci-fi + thriller | Techno-Thriller |
| historical + romance + lgbtq | Queer Historical Romance |
| dark-fantasy + lgbtq | Queer Dark Fantasy |
Widersprechen sich die Konventionen zweier Genres, etwa bei Länge oder Tempo, gibt es im Code keine feste Rangfolge. Die Skills laden das README jedes Genres, und der chapter-writer behandelt die Konventionen als Vertrag mit dem Leser: Abweichungen sollen bewusst geschehen. Hinweise zum Zusammenspiel geben die Abschnitte Genre-Mixing Notes in den READMEs.
Mehr als drei Genres sind selten sinnvoll. Jedes weitere bringt Konventionen mit, die den anderen widersprechen können, sodass keines mehr richtig bedient wird. Bei unentschlossenen Konzepten hilft es, mit einem Genre zu starten und nach den ersten Kapiteln mit /storyforge:book-conceptualizer neu zu bewerten.
Neben den Genre-READMEs liegen unter reference/genre/ neun Craft-Guides:
| Genre | Datei |
|---|---|
| horror | horror-craft.md |
| fantasy | fantasy-craft.md |
| mystery | mystery-craft.md |
| thriller | thriller-craft.md |
| romance | romance-craft.md |
| sci-fi | scifi-craft.md |
| literary-fiction | literary-craft.md |
| supernatural | supernatural-craft.md |
| lgbtq | lgbtq-craft.md |
Für historical, drama, contemporary, kinderbuch, maerchen und die beiden Mixe gibt es keinen eigenen Guide. Du rufst die Guides mit get_craft_reference(name) ab, das nach den allgemeinen Dokumenten unter reference/craft/ auch in reference/genre/ sucht. list_craft_references listet beide Ordner. book-conceptualizer, chapter-writer und plot-architect rufen beim Laden der Genre-READMEs zusätzlich get_craft_reference("{genre}-craft") für jedes Genre des Buchs auf; fehlt der Guide, wird das still übergangen. Der sensitivity-reader nutzt lgbtq-craft, um die Darstellung von LGBTQ+-Figuren zu bewerten.
Style Principles im Autorenprofil können an Genres gebunden werden. Der Eintrag trägt dann die Liste genres. chapter-writer und chapter-reviewer überspringen Einträge, deren Genres sich mit keinem Genre des Buchs überschneiden.
genres: gilt für jedes Buch.genres: gilt nur, wenn das Buch mindestens eines dieser Genres hat.universal: gilt immer, unabhängig von genres.Die Tags setzt write_author_discovery (Parameter genres und universal). study-author fragt die Quellgenres des analysierten Texts ab und prüft jedes Genre mit get_genre. Ist ein Genre nicht angelegt, filtert das Tag erst, sobald du es mit genre-creator anlegst. /storyforge:migrate-source-genres ergänzt fehlende Tags bei älteren Einträgen. Mehr: Autorenprofile.
/storyforge:genre-creator <name> legt ein neues Genre an. Der Ablauf:
list_genres auf. Gibt es den Namen schon, überschreibt er nichts, sondern fragt nach. Bei Mixen prüft er mit get_genre, dass beide Eltern-Genres existieren.Das README entsteht unter ~/.storyforge/genres/{name}/README.md. Das Verzeichnis übersteht Plugin-Updates. list_genres und get_genre lesen beide Verzeichnisse und bevorzugen bei gleichem Slug das eigene Genre vor dem eingebauten. Der Skill selbst legt kein Genre an, dessen Name schon existiert, er fragt vorher nach. Ein eigenes Genre mit dem Slug eines eingebauten entsteht also nur, wenn du das Verzeichnis von Hand anlegst. Die Vorlage des Skills enthält den Abschnitt study-author: Positive Markers nicht, du kannst ihn von Hand ergänzen.
| Name | Basis-Genres | Besonderheit |
|---|---|---|
cozy-mystery |
mystery + contemporary | warm, Kleinstadt, Mord abseits der Bühne |
grimdark |
fantasy + drama + literary-fiction | moralische Ambiguität, poetische Prosa |
folk-horror |
horror + historical | ländlich, vorindustriell |
nordic-noir |
mystery + thriller + literary-fiction | kühle Atmosphäre, langsames Tempo |
Die Antworten führen meist zu einem bis drei Genres.
lgbtq: kann als übergreifendes Genre obendrauf kommen.Jedes Genre-README hat einen Abschnitt Anti-Patterns (Avoid). Beim Fantasy-README sind das zum Beispiel Exposition-Dumps als Weltbau, Magie als Allheilmittel, willkürliche Kraftsprünge und ein inkohärentes Magiesystem. Der chapter-writer lädt die Genre-READMEs vor dem Schreiben, Abweichungen von den Konventionen sollen bewusst geschehen.